Burnout

 

 

burn2Was ist Burnout?

Burnout ist eine sowohl psychische als auch physische Erschöpfung, welche auch ernsthafte Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann. Ein hoher Anteil aller psychischen Erkrankungen kann auf stressbedingte Ursachen zurückgeführt werden, so beispielsweise das Burnout-Syndrom. Es entwickelt sich schleichend, nicht selten vergehen Jahre mit wechselnden Beschwerden bis es zum Ausbruch einer psychischen Erkrankung kommt. Frühwarnsignale werden oftmals über lange Zeit übersehen.

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Abbildung: Burnout- Phasenmodell nach Müller-Timmermann 

 

Dennoch ist niemand diesem seelischen Erschöpfungsprozess hilflos ausgeliefert, denn:

  • Sie können der Entwicklung eines Burnout-Syndroms vorbeugen oder rechtzeitig verhindern!
  • Wir wollen Sie dabei unterstützen, den Burnout-Prozess zu verstehen und im Sinne der Prävention wirksame Strategien für eine gesunde Arbeits- und Lebenseinstellung zu entwickeln.

Was sind individuelle Risikofaktoren für die Entwicklung eines Burnout-Syndroms?

Persönliche Faktoren, wie beispielsweise ein übersteigerter Idealismus oder das übermäßige Streben nach Perfektion, begünstigen ebenso wie die heutigen Anforderungen in der modernen Arbeitswelt (zum Beispiel zu hohe Arbeitsbelastung, geringer Handlungsspielraum, Arbeitsplatzunsicherheit) die Ausbildung eines Burnout-Syndroms.


Verschiedene Risikofaktoren können die Entstehung eines Burnout-Syndroms begünstigen. Die häufigsten  finden Sie in der folgenden Tabelle. Dabei gilt: Je mehr Risikofaktoren bei einer Person zusammentreffen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Burnoutprozess in Gang gesetzt wird.


   
 

Mögliche Risikofaktoren:

  • Übermäßiger Perfektionismus
  • Übersteigerter Ehrgeiz
  • Ungeduld
  • Nicht „Nein“ sagen können
  • Schlechtes Zeitmanagement
  • Unausgeglichenheit der Work-Life-Balance
  • Fehlende Anti-Stress-Techniken
  • Häufige Frustrationen
  • Zu wenig Belohnung
  • Zu hohe Arbeitsbelastung
  • Zu wenig Erholungsphasen
  • Routine ohne Herausforderungen
  • Private Probleme (Arbeitslosigkeit, Finanzen, Sorgen um Kinder…)
  • Ständiger Zeit- und Termindruck
  • Schlechte Arbeitsbedingungen (z.B. unzulängliche materielle Ausstattung des Arbeitsplatzes)
  • Zu wenig Autonomie und Entscheidungsfreiheit

 


Woran erkenne ich ein Burnout-Syndrom?

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich häufig schleichend über mehrere Jahre. In der Literatur werden bis zu 130 mögliche Symptome genannt, die individuell unterschiedlich auftreten und in verschiedenen Phasen vorherrschen können. Die häufigsten Warnsignale sind Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, körperliche Beschwerden, Reizbarkeit, Nervosität, Selbstzweifel, Versagensängste sowie Verlust von Erholung- und Genussfähigkeit.

Ein Burnout-Syndrom können Sie an folgenden Symptomen erkennen:

 

 

Körperliche Warnsignale

 

Emotionale Warnsignale

  • Schnelle Ermüdbarkeit

  • Schlafstörungen

  • Magen-/Darm-Probleme

  • Herz-/Kreislauf-Erkrankungen

  • Verspannungen und Kopfschmerzen

  • Schwaches Immunsystem

  • Tinnitus

  • Sexuelle Probleme

 

  • Entmutigung und Gleichgültigkeit

  • Resignation

  • Schnelle Reizbarkeit

  • großer Widerstand, zur Arbeit zu gehen

  • Schuldgefühle

  • Misstrauen

  • Frustration

  • Versagensgefühle

 

 

 

Mentale Warnsignale

 

Soziale Warnsignale

  • Konzentrationsstörungen

  • Vergesslichkeit

  • Abnahme von Aufnahmefähigkeit und Kreativität

  • Widerstand gegen Veränderungen

  • Pessimismus

  • Entscheidungsschwierigkeiten

  • Negative Gedanken, z.B. „Ich kann nicht mehr!“

 

  • Vernachlässigung des Freundeskreises

  • Anderen Menschen aus dem Weg gehen

  • Nicht ans Telefon gehen

  • Zynismus/Sarkasmus

  • Abneigung gegenüber Klienten, Kunden,Schülern,Kollegen, Mitarbeitern

         
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